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Der Verein

Die "Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung" (INWO e.V.) ist ein gemeinnütziger Verein mit politischem Bildungsauftrag (siehe auch Satzung).

Ihr Ziel ist es, einer möglichst großen Öffentlichkeit Ideen zur Gestaltung eines gerechten und stabilen Geldsystems und einer gerechten und effizienten Bodenordnung zugänglich zu machen.

Diese Ideen sind grundlegend für eine faire, von kapitalistischen Verwerfungen befreite Wirtschaftsordnung - eine FAIRCONOMY. Sie ermöglicht Rahmenbedingungen für ein selbstbestimmtes Leben in Freiheit, Würde und Gerechtigkeit.

Die INWO stützt sich in erster Linie auf die Gedanken des Kaufmanns und Sozialreformers Silvio Gesell (1862-1930).

Ebenfalls von herausragender Bedeutung für die INWO ist die Arbeit des Aachener Wirtschaftsanalytikers Helmut Creutz, der in jahrzehntelanger Recherche die Gültigkeit der Überlegungen Gesells umfassend belegt hat. Anhand umfangreicher Zeitreihen aus Datenmaterial der Deutschen Bundesbank, des Statistischen Bundesamts und ähnlicher Institutionen gibt er schlüssige Erklärungen für die wirtschaftlichen Fehlentwicklungen in Deutschland. Dies sind vor allem die Massenarbeitslosigkeit, die Finanznot der öffentlichen Haushalte und der dauernde Zwang zur Ausweitung der Wirtschaftsleistung.

Auch in Europa und weltweit sind die verheerenden Folgen der bisherigen ungerechten Geld- und Bodenordnung unübersehbar. Ein wesentliches Merkmal dieser Entwicklungen sind einerseits extrem anwachsende Verschuldung und Verarmung sowie andererseits ins Absurde anwachsende Geldvermögen in immer weniger Händen.

Gegründet wurde die INWO 1983 als "Internationale Vereinigung für Natürliche Wirtschaftsordnung". Gründungsmitglieder waren je eine Gruppe aus Deutschland, der Schweiz und Österreich. Die Internationale Vereinigung umfasst auch heute noch vor allem den deutschsprachigen Raum.

10 Jahre nach Gründung der Internationalen Vereinigung wurde die deutsche Gruppe als gemeinnütziger Verein mit dem Namen INWO-D, Initiative für Natürliche Wirtschaftsordnung e.V., in das Vereinsregister Frankfurt am Main eingetragen. Als Vorsitzende wurde Wera Wendnagel gewählt, deren Eltern Gesell noch persönlich gekannt und sich dem Widerstand gegen Hitler angeschlossen hatten. Im August 2002 trat Wera Wendnagel aus Altersgründen vom Vorsitz zurück. Ihr Nachfolger war bis Januar 2006 der Ökonomieprofessor Dr. Thomas Huth, der von Prof. Dr. Dr. Wolfgang Berger abgelöst wurde. Seit November 2008 ist Frank Bohner erster Vorsitzender der INWO.

Im Jahr 2002 hat sich die INWO das Ziel gesetzt, die Mitgliederbasis deutlich zu verbreitern. Wir erwarten uns davon, in den zentralen gesellschaftlichen Diskussionen mehr Gewicht zu erlangen. Mit der Stärkung der Basis haben wir einen Prozess der Professionalisierung unserer Arbeit eingeleitet.

Weitere Informationen zum Thema Geld und Boden finden Sie auf unseren Internetseiten und in der unabhängigen Materialsammlung geldreform.de. Tätigkeitsbericht, Satzung und Mitgliedsantrag der INWO sind ebenfalls online erhältlich.

Aktivitäten der INWO

  • Wir fördern Diskussionen zu möglichen Verbesserungen in den Bereichen Geldordnung und Bodenordnung.
  • Wir bieten Seminare, Vorträge und sonstige Bildungsveranstaltungen an.
  • Wir beteiligen uns an Kampagnen anderer Gruppen und Netzwerke mit ähnlichen Zielsetzungen wie z.B. BUND oder ATTAC oder den Sozialforen.
  • Auf unseren Internetseiten stellen wir Texte, Grafiken und Audiomedien bereit.
  • Ebenfalls online kommentieren wir laufend aktuelle Presseartikel bzw. Äußerungen von Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft.
  • Über unseren Materialversand sind Bücher, CDs, Sonderdrucke, Broschüren, T-Shirts, Bierdeckel und vieles mehr zu beziehen; die Mitglieder erhalten Material für eigene Aktivitäten.
  • Viermal im Jahr erscheint unsere Zeitschrift FAIRCONOMY.

Bierdeckel verteilen!

Diese Bierdeckel wecken Interesse für die INWO. Einfach den Wirt in Kneipe oder Biergarten fragen und loslegen!

Den Text dazu gibt es auf INWO.de, die Bierdeckel bestellen kann man im Shop.