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Brauchen Banken eine Geldgebühr?

die Rede des EZB-Direktoriumsmitglieds Benoît Cœuré, die er am 9.9.2014 in Frankfurt am Main vor der Geldmarkt-Kontaktgruppe der EZB hielt, ist auch ein Erfolg und eine Ehrung der Arbeit vieler alter und junger Freiwirtschaftler. Cœuré erzählte vor rund 20 gewichtigen Vertretern großer europäischer Geschäftsbanken über die Idee Silvio Gesells.

Sicherlich hat Gesell seinerzeit nicht, wie behauptet, negative Zinsen gefordert. Für die aktuelle, immer instabiler werdende Lage an den Geld- und Finanzmärkten ist jedoch klar, dass seine Geldgebühr das entscheidende Mittel für die Geschäftsbanken wäre, die zu groß werdenden Giralgeldbestände in längerfristige Anlagen zu drängen. Dies würde die Arbeitsgrundlage der Banken entscheidend stabilisieren und den gewissenhaften Bankern (die hoffentlich die Überzahl bilden) ruhigere Zeiten bringen. Ist das vielleicht die "geheime" Botschaft dieser Rede gewesen? 

Telepolis hat in Leben unter null Prozent als erste Internetseite die Diskussion wieder aufgenommen. So werden ganz oben und ganz unten wichtige Paradigmenwechsel eingeleitet. Es bleibt zu hoffen, dass sich auch der Wissenschaftsbetrieb daran bald aktiv beteiligt.

Allen jungen und alten Freiwirtschaftlern, die direkt oder indirekt an dieser Entwicklung mitgewirkt haben, meine herzlichsten Glückwünsche zu diesem Erfolg!

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