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ARCHIV

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FAIRCONOMY-Webinar mit Dr. Dirk Ehnts am Freitag, den 20. August 2021 um 19 Uhr

Geld in der Modern Monetary Theory (MMT)

Viele haben schon von der Modern Monetary Theory gehört. Doch was verbirgt sich genau hinter dieser Theorie, die das Geld im Namen führt? In diesem Webinar wird Dirk Ehnts die MMT vorstellen.

Welche Rolle spielen Staat, (finanzielle) Unternehmen und private Haushalte in der Volkswirtschaft im Allgemeinen und dem Geldsystem im Besonderen? Ist die Zentralbank unabhängig? Was bestimmt Geldentstehung, Investitionen, Konsum und Sparen? Wozu dienen Steuern, Staatsanleihen(-käufe) und Zinsen?

Dr. Dirk Ehnts, Dipl.-Volkswirt mit Schwerpunkt Makroökonomie, Geld und Kredit, ist einer der bekanntesten Vertreter der Modern Monetary Theory (MMT) in Deutschland. 2014 hat er die Samuel-PufendorfGesellschaft für politische Ökonomie mitbegründet, deren Vorstandssprecher er ist. Ehnts hat neben MMT-Lehrbüchern zahlreiche Artikel in Fachzeitschriften veröffentlicht, dazu in Tageszeitungen und Blogs. Sein Buch »Geld und Kredit: Eine €-päische Perspektive« ist im September 2020 in 4. Auflage im Metropolis-Verlag erschienen.

 

 

FAIRCONOMY-Webinar mit Christian Gelleri am Freitag, den 18. Juni 2021 um 19 Uhr

Klimabonus – klimafreundliches Handeln belohnen

Geld wird in diesem Vortrag als Werkzeug vorgestellt, neben sozialen auch ökologische Ziele zu erreichen. Der „Klimabonus“ ist ein Konzept zur regionalen Gestaltung des Klimaschutzes. Grundlegend kann dieses Konzept in die drei Bereiche Information, Reduktion und Kompensation unterteilt werden, deren Zusammenspiel zu erhöhter Partizipation und Wirksamkeit der lokalen Bevölkerung führt.
Durch eine Klimawährung belohnt der Klimabonus alle Personen und Institutionen, die Treibhausgase nachweislich reduzieren. Ein Klimabonus entspricht einem Euro und einer Einsparung von mindestens zehn Kilogramm CO2. Er kursiert wie eine Regionalwährung und kann für nachhaltige Produkte bei den Klimabonus-Partnern ausgegeben werden.
Gespeist werden die Klimaboni aus einem Klimafonds, der durch Spenden gefüllt wird. Die Höhe der Spenden richtet sich nach dem eigenen CO2-Fußabdruck. Indem ich meinen Fußabdruck ausgleiche, ermögliche ich anderen CO2 zu sparen oder investiere in regionale Klimaprojekte, die CO2 in der Natur festlegen. So wird Klimaschutz lokal verankert und die eigene Wirksamkeit sichtbar.

Der Referent:

INWO-Mitglied Christian Gelleri, geb. 1973, hat als Initiator der Regionalwährung Chiemgauer die Verbreitung von Regiogeldern in Deutschland maßgeblich geprägt. Er ist ausgebildeter Diplom-Handelslehrer und Diplom-Betriebswirt. Anfang 2003 initiierte er als Wirtschaftslehrer an der Freien Waldorfschule Chiemgau zusammen mit sechs Schülerinnen den Chiemgauer, die umsatzstärkste und bekannteste Regionalwährung Deutschlands.

Als Gründungsvorstand des Regiogeldverbandes verfügt er über ein breites Wissen zu Stand und Perspektiven des Regiogeldes. Als Vorstand der Sozialgenossenschaft Regios eG hat Christian Gelleri mit seinem Team den Chiemgauer um eine bargeldlose Variante erweitert (Regiocard und Regiokonten in Zusammenarbeit mit Genossenschaftsbanken und Sparkassen). Als weiteres Geschäftsfeld kam 2010 die Mikrofinanzierung hinzu. Mehrere Regiogeld-Initiativen nutzen die Angebote der REGIOS eG als Rechenzentrale.

Aktuell ist Christian Gelleri in ein Forschungsprojekt der Universität Würzburg zur „Demokratisierung von Geld und Kredit“ involviert. Das Projekt ist Teil des Forschungsverbundes „ForDemocracy“, das in elf verschiedenen Teilprojekten zur Zukunft der Demokratie in Bayern forscht. Außerdem leitet er das vom Bundesumweltministerium geförderte Verbundprojekt „Klimabonus“, das klimafreundliches Verhalten in Deutschland mittels einer Komplementärwährung befördern möchte.

 


FAIRCONOMY-Webinar mit Dr. Ulrich Kriese am Samstag, den 8. Mai um 16 Uhr

"Bodenpolitische Forderungen zur Bundestagswahl"

Das Webinar präsentiert die Positionen zur Boden- und Wohnungspolitik zur Bundestagswahl 2021 von Netzwerk Immovielien e.V. und wohnbund e.V. und stellt sie zur Diskussion. Vorgesehen ist die vertiefte Behandlung der Forderungen zur Wertermittlung, zur Ausweitung des kommunalen Vorkaufsrechts, zur Verbesserung des Erbbaurechts sowie zur Herstellung einer Transparenz am Bodenmarkt. Angesprochen werden außerdem die Basler Bodeninitiative und der Stand der Grundsteuerreform in Deutschland. Auf Wunsch der Teilnehmer*innen können auch andere Schwerpunkte gesetzt werden.

Ulrich Kriese war mitverantwortlich für die Abstimmungskampagne zur Basler Bodeninitiative und ist Mitgründer des Info-Netzwerks »Gemeingut Boden«, Mitglied im Kuratorium der Stiftung trias, Sprecher für Bau- und Siedlungspolitik des Naturschutzbunds Deutschland, Mitbegründer des bundesweiten Aufrufs »Grundsteuer: Zeitgemäß!« sowie u.a. aktiv im Netzwerk Immovielien. Ulrich Kriese ist seit 2009 bei der Stiftung Edith Maryon, Basel, verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, Erbbaurechtsgestaltung und Forschungsfragen und dort seit einiger Zeit auch Mitglied der Geschäftsleitung. Er ist Mitherausgeber des Sammelbandes »Boden behalten - Stadt gestalten« (Verlag rüffer & rub, Zürich).

 

 

FAIRCONOMY-Webinar mit Prof. Dr. Felix Fuders (Universidad Austral de Chile) am Donnerstag, den 8. April 2021 um 19 Uhr

»Fairconomy – für eine faire Wirtschaft«

Der wirtschaftliche Wettbewerb auf den Märkten wurde und wird durch Privilegien des privaten Geld- und Realkapitals einschließlich des privaten Bodeneigentums verfälscht. Diese Privilegien bewirkten eine fortwährende Akkumulation und Konzentration von wirtschaftlicher und politischer Macht. - Doch eine faire Wirtschaft ist machbar! Die FAIRCONOMY schafft die Grundlage für eine nachhaltige, stabile und gerechte Marktwirtschaft ohne kapitalistische Auswüchse. Wie können wir Wohlstand und Chancengleichheit für alle ereichen?

Der Referent Felix Fuders, Vorstand der INWO Deutschland, ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Mikroökonomie und Ökologische Ökonomie. Er ist Direktor des Ökonomischen Instituts der Universität Austral de Chile, Direktor SPRING Chile, Mitglied der Gesellschaft für Nachhaltigkeit und im Netzwerk für Nachhaltige Ökonomie, Berlin.

 

 

FAIRCONOMY-Webinar mit Prof. Dr. Dirk Löhr (Umwelt-Campus Birkenfeld) am Samstag, den 9.1.2021 um 15 Uhr

»Bodenwertsteuer – die Steuer der Zukunft!«

Immobilien machen fast 90 Prozent der bundesdeutschen Sachvermögen aus. Welche Bedeutung dem Bodeneigentum zukommt, wird in der Diskussion um mangelnden Wohnraum und steigende Mieten oft vergessen. Als erstes Bundesland hat Baden-Württemberg im November eine Bodenwertsteuer gesetzlich verankert.

Der Referent Dirk Löhr ist Professor für Steuerlehre und Ökologische Ökonomik am Umwelt-Campus Birkenfeld der Fachhochschule Trier, Autor und Blogger sowie Mitinitiator des Aufrufs „Grundsteuer: Zeitgemäß!“ Aktuell erschien von ihm ein meinungsstarker Gastbeitrag im Handelsblatt: Wir sollten leistungslose Einkommen statt Leistung besteuern (vom 15.12.2020).
Dirk Löhr erklärt uns in diesem Webinar, was die Umstellung der Grundsteuer bewirkt und welche Chancen sich dadurch insgesamt für ein nachhaltigeres Steuersystem ergeben.

Wir möchten außerdem hinweisen auf zwei Beiträge von Ulrich Kriese, Sprecher für Bau- und Siedlungspolitik des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und Mitinitiator von "Grundsteuer: Zeitgemäß!": Baden-Württemberg macht vor, wie sich die Grundsteuer reformieren lässt (vom 02.12.2020, leider ist nur der Anfang ohne Anmeldung lesbar) und Die Bayerische Flächensteuer ist untauglich und regressiv (vom 21.12.2020).

 

Die Teilnahme ist kostenlos.

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