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FAIRCONOMY-Newsletter Nr. 60

Grundsteuerreform: Gesetzgebungsverfahren eröffnet

Immer mehr Banken führen Negativzinsen für Privatkunden ein

Vom Niedergang der Obstbaukolonie Eden

Bücher: "Der Fluch des Geldes" und "Werbung - Nein Danke"

Inhalt:

  1. Aktuelles
  2. Termine
  3. Interessantes aus Medien und Netz
  4. Film- und Buchtipps
  5. Das Wort zum ... Schluss

 

1. Aktuelles

Neu­es von der Grund­steu­er­re­form:
Am 23. Sep­tem­ber ha­ben die Länder Hes­sen und Nie­der­sach­sen, stell­ver­tre­tend für ins­ge­samt 14 Länder (oh­ne Bay­ern und Ham­burg), ei­nen Ge­set­zes­an­trag ent­spre­chend ih­rem im Ju­ni an­gekündig­ten Vor­ha­ben in den Bun­des­rat ein­ge­bracht. Da­mit ist das Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren für ei­ne aus un­se­rer Sicht un­taug­li­che Re­form der Grund­steu­er of­fi­zi­ell eröff­net. Womöglich be­schließt der Bun­des­rat be­reits im No­vem­ber; ei­ne Mehr­heit dort dürf­te si­cher sein. Da­nach ge­langt der Ge­set­zes­an­trag in den Bun­des­tag. Nur falls auch der Bun­des­tag zu­stimmt, kommt es zum Ge­setz. Das darf nicht ge­sche­hen!
Ein qua­li­fi­zier­ter neu­er Un­ter­stützer des Auf­rufs Grund­steu­er: Zeit­gemäß ist der Bund Deut­scher Ar­chi­tek­ten (BDA). Ha­ben Sie schon un­ter­zeich­net? In­for­mie­ren Sie Ih­ren Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten!

Im Be­triebs Be­ra­ter vom Au­gust er­schien ein aus­führ­li­cher Fach­ar­ti­kel Zum neu­en Grund­steu­er-Re­form­mo­dell der Länder­fi­nanz­mi­nis­ter – ge­recht und ver­läss­lich? von Prof. Dirk Löhr.

FAIRCONOMY
Fair­­co­no­my 3/2016

Am 8. Sep­tem­ber er­schien zu die­sem The­ma in der Gast­wirt­schaft der Frank­fur­ter Rund­schau Bea­te Bock­tings Bei­trag Bri­san­te Re­form. Ih­re nächs­te Ko­lum­ne er­scheint vor­aus­sicht­lich am Frei­tag, den 4. No­vem­ber.

In Fair­co­no­my 3/2016 gibt es un­ter an­de­rem die Buch­vor­stel­lung von „Die Stadt und ihr Bo­den“, des im letz­ten Newslet­ter vor­ge­stell­ten Hans Ber­noul­li.

Nach der thü­rin­gi­schen Skat­bank, die be­reits En­de 2014 Ne­ga­tiv­zin­sen für Pri­vat­kun­den einführ­te, hat sich nun auch die Raiff­ei­sen­bank Gmund am Te­gern­see ge­traut: Sie be­rech­net seit dem 1. Sep­tem­ber -0,4 % Zin­sen bei Pri­vat­kun­den, die bei ihr mehr als 100.000 Eu­ro auf Gi­ro- oder Ta­ges­geld­kon­ten par­ken. Die Volks­bank Sten­dal tut es ihr seit dem 1. Ok­to­ber gleich. Nach Me­dien­be­rich­ten, z.B. in der FAZ vom 06. Sep­tem­ber, erwägen wei­te­re Ban­ken Ne­ga­tiv­zin­sen für Pri­vat­kun­den, ins­be­son­de­re weil die DZ-Bank als ge­nos­sen­schaft­li­ches Zen­tral­in­sti­tut schon seit Au­gust die ne­ga­ti­ven Ein­la­gen­zin­sen der EZB voll wei­ter­reicht. Die IN­WO be­grüßt die­se Ent­wick­lung in Rich­tung Um­lauf­si­che­rung. Sie ist öko­no­misch viel sinn­vol­ler und außer­dem so­zia­ler als die oft­mals pau­scha­len Gebühren­an­he­bun­gen, mit de­nen an­de­re Ban­ken dem Er­trags­rück­gang im Zins­ge­schäft be­geg­nen.

Am 10.11. ist Ge­richts­ter­min für At­tac: Sind po­li­ti­sche Ak­ti­vitäten mit Ge­meinnützig­keit ver­ein­bar, oder ste­hen sie ei­ner Ge­meinnützig­keit ent­ge­gen? Die­se Fra­ge ist für die IN­WO nicht nur als At­tac-Mit­glieds­or­ga­ni­sa­tion von In­ter­es­se...

Seit der diesjähri­gen Mit­glie­der-Ver­samm­lung ha­ben wir ei­nen neu­en Fa­ce­book-Ver­ant­wort­li­chen, so dass in die­sem weit­ge­hend ge­schlos­se­nen kom­mer­zi­el­len Pri­vat­netz jetzt auch häufi­ger Neu­ig­kei­ten von uns er­schei­nen. Wer Fa­ce­book nutzt, kann uns dort abon­nie­ren - für al­le an­de­ren ha­ben wir für un­se­re Me­dien­kom­men­ta­re auch ein eta­blier­tes, of­fe­nes Nach­rich­ten-Sam­mel­sys­tem: ei­nen RSS-Feed.

Der NA­BU sucht für sein Team Na­tur­schutz und Land­nut­zung im Fach­be­reich Na­tur­schutz und Um­welt­po­li­tik in der Bun­des­ge­schäfts­stel­le in Ber­lin zum 01.12.2016 ei­ne/n Re­fe­rent/in „Sied­lungs­ent­wick­lung“ mit den Schwer­punk­ten In­nen­ent­wick­lung undGrund­steu­er­re­form. Be­wer­bungs­frist ist der 30. Ok­to­ber.

2. Termine

Sa., 29.- So., 30. Ok­to­ber, Wup­per­tal: 58. Münde­ner Ge­spräche: Res­sour­cen und Kli­ma als Mensch­heitsgüter.

Sa., 29. - So., 30. Ok­to­ber, Mar­burg: Re­gio­nal­kon­fe­renz Nach­hal­tig Han­deln. Mit Mi­chael Ko­patz, Ni­ko Paech, Stef­fen Hen­ke, An­net­te Jen­se und an­de­ren.

Fr., 18. - So, 20. No­vem­ber, Wup­per­tal: Jah­res­fei­er Hu­ma­ne Wirt­schaft. Vor­träge, Work­shops und Be­geg­nun­gen von Le­sern, Au­to­ren und Re­fe­ren­ten. Unter anderem mit: Prof. Felix Fuders, Uwe Lübbermann (Premium-Cola) und Andreas Neukirch (GLS-Bank).

Besonders hervorzuheben: das Tagesspezialseminar 'Wissen vertiefen - Selbstbewusstsein stärken' mit dem INWO-Mitglied und Geschäftsführer der Neues Geld gGmbH Steffen Henke am Freitag, den 18. November. INWO-Mitglieder (und Abonnenten der Humanen Wirtschaft) zahlen nur einen ermäßigten Beitrag von 79 € (statt 99).

11. und 12. März 2017, Wup­per­tal: 59. Mün­de­ner Ge­spräche (sie­he 58. Ge­sprä­che oben).

Irr­tü­mer und Än­de­run­gen vor­be­hal­ten. Mehr lo­ka­le und ak­tua­li­sier­te Ter­mi­ne ste­hen im­mer im IN­WO-​Ter­min­ka­len­der.

3. In­te­res­san­tes aus Netz und Me­di­en

Mit der har­ta­ber­fair-­Aus­ga­be Mi­nus-­Zin­sen, Ex­tra-­Gebühren – Ret­ten sich die Ban­ken auf Kos­ten der Kun­den? vom 24.10. ist un­ser The­ma (in­di­rekt) zur Haupt­sen­de­zeit im „Ers­ten“ an­ge­kom­men. Gäste: Uwe Fröhlich, Präsi­dent des Bun­des­ver­ban­des der Volks- und Raiffe­in­sen­ban­ken, Sahra Wa­gen­knecht, Tho­mas Mayer (ehe­mals Deut­sche Bank), Nor­bert Wal­ter-­Bor­jahns, SPD, Fi­nanz­mi­nis­ter NRW und Heinz Land­wehr, Che­fre­dak­teur von Fi­nanz­test. Im Me­dien­kom­men­tar zur Sen­dung kri­ti­siert Klaus Wil­lem­sen vor al­lem den Mo­de­ra­tor Frank Plas­berg sehr.

In der Gast­wirt­schaft kam am 25.10. auch wie­der An­dre­as Ban­ge­mann (Hu­ma­ne Wirt­schaft) zu Wort, mit Wi­der das Hor­ten.

Pas­send zum Spie­le-­Tipp in Fair­co­no­my-­Newslet­ter #58 wie­sen die Nach­denk­sei­ten am 25.07.2016 auf die aus­ge­zeich­ne­te Ta­gess­pie­gel-­Re­por­ta­ge Eu­ro­po­ly hin.

Ge­rald Braun­ber­ger, Wirt­schafts­re­dak­teur der F.A.Z., be­rich­te­te in Fa­zit - das Wirt­schafts­blog

über das diesjähri­ge geld­po­li­ti­sche Tref­fen in Jack­son Ho­le.

Er hob be­son­ders das Plädoy­er des „sehr er­fah­re­nen“ ame­ri­ka­ni­schen Öko­no­men

Mar­vin Good­fri­end für ei­nen ne­ga­ti­ven Leit­zins her­vor:

„Good­fri­ends Mot­to 'Be­freit die Geld­po­li­tik von der Zins­un­ter­gren­ze' be­ruht auf sei­ner Über­zeu­gung, dass ein ne­ga­ti­ver Leit­zins möglich sein muss, um in künf­ti­gen Wirt­schafts­kri­sen über­haupt mit Er­folgs­aus­sich­ten ei­ne ex­pan­si­ve Geld­po­li­tik be­trei­ben zu können.“

 

Diet­rich Hei­ßen­büt­tel be­rich­te­te am 7. Sep­tem­ber in Kon­text über den Nie­der­gang der Obst­bau­ko­lo­nie Eden, die vor 123 Jah­ren von Ber­li­ner Ve­ge­ta­ri­ern ge­grün­det wur­de. Ihr da­ma­li­ges Ziel: "Un­ter Gleich­ge­sinn­ten woh­nen, den ei­ge­nen Be­darf an Obst und Ge­mü­se in bes­ter Qua­li­tät selbst an­bau­en, die Kin­der recht ge­sund und frei auf­zie­hen kön­nen und sol­chen Ve­ge­ta­ri­ern, die mit ih­rem viel­leicht na­tur­wid­ri­gen, schäd­li­chen Be­ruf un­zu­frie­den wa­ren, so­wie auch ganz un­be­mit­tel­ten Ge­sin­nungs­ge­nos­sen ei­ne Da­seins­mög­lich­keit auf na­tur­ge­mä­ßer Grund­la­ge schaf­fen." In Eden hat­te Sil­vio Ge­sell, der selbst ei­ni­ge Jah­re dort leb­te, sei­ne Vor­stel­lun­gen weit­ge­hend ver­wirk­licht ge­se­hen. Der „Sün­den­fall“ be­gann nach dem Mau­er­fall mit dem Ver­kauf der Mar­ke Eden an den San­doz-­Kon­zern und setz­te sich mit ris­kan­ten Ka­pi­tal­an­la­gen fort, wo­durch die Ge­nos­sen­schaft in­fol­ge der Ban­ken­kri­se 2008 10 Mil­lio­nen Eu­ro ver­lor.

Schäu­ble spart 122 Mil­li­ar­den durch EZB-­Po­li­tik be­ti­telt der Spie­gel (am 06.09.) ei­ne klei­ne Mel­dung zum Han­dels­blatt-­Be­richt über ei­ne par­la­men­ta­ri­sche An­fra­ge der Grü­nen.

Als IN­WO­ler wer­den wir oft ge­fragt, was pas­sie­ren wür­de, wenn Frei­geld ein­ge­führt wür­de. Nun hat ein Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut im Auf­trag des On­li­ne-­Fi­nanz­markt­plat­zes Sa­ve­to ei­ne Be­fra­gung zu den Ne­ga­tiv­zin­sen, qua­si ei­ner Vor­stu­fe von Frei­geld, durch­ge­führt - wo­bei al­ler­dings kaum Ü­ber­ra­schen­des zu Ta­ge kam: 1. Bar­geld zu Hau­se (55%), 2. We­ni­ger spa­ren (34%), 3. Im­mo­bi­li­en kau­fen (15%). Mit der von uns ge­for­der­ten Ge­bühr auf Bar­geld wä­re 1. nicht mehr at­trak­tiv und mit Frei­land wür­de Land nicht mehr zur Ver­mö­gens­an­la­ge tau­gen, al­lein gu­te Bau­sub­stanz (so­fern noch nach­ge­fragt). Dass Ne­ga­tiv­zin­sen ge­ra­de nicht auf wirk­li­che Spar­kon­ten (mit Kün­di­gungs­frist) an­ge­wandt wer­den bräuch­ten, da in dem Fall ja je­mand an­ders die Li­qui­di­tät hät­te, war bei der Um­fra­ge an­schei­nend nicht klar, wie so oft...

Titelseite „Der Fluch des Geldes“
Der Fluch des Gel­des

4. Film- und Buch­tipps

Der ehe­ma­li­ge Chef­öko­nom des In­ter­na­tio­na­len Wäh­rungs­fonds (IWF), Ken­neth S. Rogoff, tritt schon seit län­ge­rer Zeit für ei­ne Ab­schaf­fung des Bar­gelds ein, nicht nur, um so kri­mi­nel­len Miss­brauch zu ver­hin­dern, son­dern vor al­lem, da­mit die Zen­tral­ban­ken die nächs­te Re­zes­sion ef­fek­tiv bekämp­fen können. In sei­nem neu­en Buch „Der Fluch des Gel­des - Warum un­ser Bar­geld ver­schwin­den wird“ gibt er aber zu, dass es auch an­de­re We­ge zum Ne­ga­tiv­zins gibt: „Ei­ne zwei­te Idee, die vor mehr als hun­dert Jah­ren von dem her­aus­ra­gen­den deut­schen Wirt­schafts­wis­sen­schaft­ler Sil­vio Ge­sell ent­wi­ckelt wur­de, ist die Zah­lung klei­ner pe­ri­odi­scher Steu­ern auf das Bar­geld, das man be­sitzt. Auch wenn die Idee ziem­lich un­prak­ti­ka­bel er­schien, als er sie vor­schlug, wur­de sie während der Welt­wirt­schafts­kri­se aus­pro­biert, und dank mo­der­ner Tech­no­lo­gien gäbe es heu­te viel we­ni­ger müh­se­li­ge Mög­lich­kei­ten, sie um­zu­set­zen.“ (S. 206) Schon in der Ein­lei­tung hebt er die Be­deu­tung Ge­sells her­vor: „Ge­sells Lösung für die Li­qui­ditäts­fal­le be­rei­te­te den Weg für Key­nes' berühm­te Schluss­fol­ge­rung, die Re­gie­rungs­aus­ga­ben sei­en der Schlüssel zum öko­no­mi­schen Auf­stieg aus der Welt­wirt­schafts­kri­se. Womöglich käme Key­nes heut­zu­ta­ge zu ei­nem völlig an­de­ren Schluss (...). Es ist heu­te kei­nes­falls mehr un­prak­ti­ka­bel, ne­ga­ti­ve (oder po­si­ti­ve) Zin­sen auf elek­tro­ni­sche Währun­gen zu zah­len.“ (S. 15)

 

Titelseite „Werbung - Nein Danke
Wer­bung - Nein Dan­ke

Der Fi­nanz­pro­fes­sor Chris­tian Kreiß hat mit sei­nem ak­tu­el­len Buch ei­ne um­fas­sen­de Kri­tik der kom­mer­zi­el­len Wer­bung zu­sam­men­ge­stellt. Un­ter Berück­sich­ti­gung his­to­ri­scher Ent­wick­lun­gen zeigt er an­hand von Fall­bei­spie­len (Zi­ga­ret­ten-, Kos­me­tik-, Al­ko­hol-, Le­bens­mit­tel und Kin­der-­Wer­bung), wie schädlich Wer­bung aus volks­wirt­schaft­li­cher, po­li­ti­scher und ethi­scher Per­spek­ti­ve ist.

Be­son­ders der volks­wirt­schaft­li­che Aspekt macht die Ar­gu­men­ta­tion aus frei­wirt­schaft­li­cher Sicht in­ter­essant, denn hier zeich­net sich ei­ne Par­al­le­le ab: „Me­di­ka­men­te sind durch die Mar­ke­tin­g­aus­ga­ben im Durch­schnitt et­wa 33 – 50% teu­rer, als sie oh­ne die Mar­ke­tin­g­aus­ga­ben wären“(S. 41). Da­mit lie­gen in die­sem Seg­ment die ver­meid­ba­ren Mehr­kos­ten durch Wer­bung im Be­reich des von uns an­ge­nom­me­nen in al­len Prei­sen ent­hal­te­nen durch­schnitt­li­chen Zinsan­teils von min­des­tens 30% (wo­bei der in ein­zel­nen Be­rei­chen, z.B. Woh­nen, deut­lich über 50% be­trägt und die­ses sich für die meis­ten Men­schen auch stärker aus­wirkt, als überhöhte Me­di­ka­men­ten-­Prei­se). Über den wirt­schaft­li­chen Scha­den hin­aus ver­ur­sacht Me­di­ka­men­ten­wer­bung al­ler­dings noch di­rekt ge­sund­heit­li­che Schäden, denn es „ist nicht im In­ter­es­se ei­nes Phar­ma­her­stel­lers, dass das bes­te auf dem Markt be­find­li­che Me­di­ka­ment ver­schrie­ben wird“ (S. 39) - son­dern natürlich das ei­ge­ne und au­ßer­dem von den ei­ge­nen das­je­ni­ge mit der höchs­ten Ge­winn­span­ne.

[Wei­ter­le­sen auf IN­WO.de]

 

Christian Kreiß ist un­ter an­de­rem Au­tor des in News­let­ter #42 vor­ge­stell­ten Pro­fit­wahn.

 

 

5. Das Wort zum ... Schluss

 

 

Im Na­men mo­ra­li­scher Prin­zi­pi­en, ra­tio­nell ab­ge­lei­tet aus mo­ra­li­schen De­fi­ni­tio­nen, sa­ge ich, dass wir die Ren­ten ge­mein­sam und un­se­re Löhne in­di­vi­du­ell kon­su­mie­ren müssen. ... Man muss al­so, während wir dem Ein­zel­nen den vol­len Be­sitz sei­ner persönli­chen Fähig­kei­ten, sei­ner Ar­beit und sei­nes Loh­nes las­sen, die Ren­te in den Be­sitz des Staa­tes überführen.


Der französi­sche Öko­nom Léon Wal­ras in: Étu­des d'éco­no­mie app­li­quée, 1898, S. 473

 

 

Mit freund­li­chen Grüßen

Vla­do Pla­ga und Mit­strei­ter