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Los geht´s!

Eine Möglichkeit, die INWO kennenzulernen, gibt es rund um die jährliche Mitgliederversammlung. Die diesjährige MV hat bereits stattgefunden, am Samstag den 30. Juli 2016 in der Silvio-Gesell-Tagungsstätte in Wuppertal, während des Sommercamps des Lernort Wuppertal an der Freilichtbühne: lernort-wuppertal.de

Als Begleitprogramm gab es zwei Vortrags- und Diskussionsrunden, die auch Besuchern des Sommercamps und anderen Interessierten offen standen.

10-12 Uhr Matthias Klimpel: TTIP - Strukturpolitik oder Außenhandelsabkommen?

Der internationale Handel mit Waren und Dienstleistungen gehört zum heutigen Wirtschaftsleben. Nun werden neue Handelsabkommen wie CETA mit Kanada oder TTIP mit den USA verhandelt, die den Handel und die grenzüberschreitenden Investitionen zusätzlich fördern sollen. Um was geht es in diesen Verträgen überhaupt und wie wirken sich diese auf Außenhandel und Wirtschaftspolitik aus?

13-15 Uhr Beate Bockting: Endlich nicht mehr wachsen müssen… dank Freigeld

Die Rezessionen nach Ausbruch der Finanzkrisen brachten wirtschaftliche und soziale Probleme mit sich. Doch Wirtschaftswachstum ist nicht die Lösung. Ein Schrumpfen oder zumindest Stagnieren des Bruttoinlandsprodukts könnte sozialverträglich vonstattengehen.

Am 12. September 2016 gab es einen weiteren INWO-Vortragstermin:

12.09.16 in Dortmund: Prof. Dr. Felix Fuders: Warum die Wirtschaftswissenschaft umdenken muss - ein Plädoyer für Negativzinsen, auch auf Bargeld

Die Wirkung der Zinsen wurde in der Vergangenheit missverstanden - mit schwerwiegenden Folgen. Die Wirtschaftswissenschaft muss nun rasch umdenken, um den Herausforderungen der aktuellen Lage unseres Finanz- und Wirtschaftssystems gewachsen zu sein.

Felix Fuders ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Mikroökonomie und Ökologische Ökonomie, an der Universidad Austral de Chile, Direktor SPRING Chile, Mitglied der Gesellschaft für Nachhaltigkeit und im Netzwerk für Nachhaltige Ökonomie, Berlin.

Der Vortrag wurde gefilmt. Außerdem bieten wir auch einen schriftlichen Kurzbericht.

 

Newsletter, Mailingliste, Seminare

Regelmäßige Informationen über die Arbeit, Aktionen & Erfolge der INWO bieten der Newsletter und die Zeitschrift FAIRCONOMY. Sie sind gut geeignet, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Über Mailinglisten tauschen sich die aktiven Mitglieder aus. Vorträge und Seminare ermöglichen Weiterbildung für jeden Wissensstand.

Wir freuen uns über jede neue Unterstützerin und jeden neuen Unterstützer und laden herzlich zum Mitmachen ein!

10 gute Gründe Mitglied zu werden

Inhaltliche Gründe

Die Notwendigkeit von Geld- und Bodenreformen zur Überwindung gesellschaftlicher Krisensymptome ist offensichtlich.

  • Die Überwindung der exponentiellen Wachstumsdynamik im Geldwesen beruhigt und stabilisiert die Volkswirtschaft in vielen Bereichen.
  • Ein Ende der leistungslosen Umverteilung von den Arbeitenden zu den Besitzenden schafft Gerechtigkeit und soziale Sicherheit.
  • Die Überwindung von Inflation und Deflation schafft Grundlagen für eine dauerhaft stabile Entwicklung.
  • Der Boden gehört allen. Mit dem Prinzip "nutzen statt besitzen" bekommen alle Menschen entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten die Chance, den Boden zu nutzen. Die von den Nutzern gezahlten Pachten werden an alle Bürger verteilt.
  • Am Bedarf der Menschen, und nicht länger am Bedarf des Kapitals orientierte Volkswirtschaften ermöglichen ein friedliches Miteinander im Gemeinwesen, zwischen den Völkern und im Zusammenwirken von Mensch und Natur.

 

Organisatorische Gründe

So einleuchtend die Reformideen sind, so offensichtlich ist, dass sie sich in der gesellschaftlichen Diskussion bisher nicht behaupten konnten. Obwohl es mittlerweile zehntausende Menschen gibt, denen die Ideen vertraut sind und notwendig erscheinen, fehlen relevante Organisationen, die diese Einsicht professionell dokumentieren.

  • Eine große Mitgliederbasis dokumentiert die Ernsthaftigkeit unseres Anliegens und trägt dazu bei, als Gesprächspartner akzeptiert zu werden.
  • Die Zahl der Mitglieder beeinflusst unmittelbar die Präsenz und das Gewicht in den Medien und ermöglicht wirkungsvolle Lobbyarbeit.
  • Viele Mitglieder schaffen die Basis für professionelle Strukturen und professionelles Marketing und unterstreichen damit die Seriosität der Geld- und Bodenreform-Bewegung.
  • Ein starker, handlungsfähiger Verband ist notwendig, um jederzeit aktive Gruppen optimal unterstützen und betreuen und gleichzeitig Prominente, Multiplikatoren und Sponsoren ihren Bedürfnissen entsprechend einbinden zu können.
  • Ein finanzstarker Verband ermöglicht es, an Instituten und Hochschulen Studien anzuregen und in Auftrag geben zu können, die sich mit der Notwendigkeit unserer Anliegen befassen.

Durch Ihre Mitgliedschaft in der INWO helfen Sie mit, wichtige gesellschaftliche Entwicklungen voranzutreiben. Auch Spenden, Ihre aktive Mitarbeit und das Einbringen von "Know-how" helfen uns, die gesteckten Ziele zu erreichen.


Sollten Sie sich dafür entscheiden, Mitglied zu werden, können Sie unseren Aufnahmeantrag ausdrucken und ausgefüllt an die INWO senden.

Fördern und spenden

Unterstützen kann man die INWO natürlich auch durch Spenden oder als förderndes Mitglied, dazu einfach den Aufnahmeantrag herunter laden und abschicken. Die Mitgliedschaft ist schon ab nur einem Euro pro Monat möglich, ab zwei Euro inklusive Abo der vierteljährlichen Zeitschrift FAIRCONOMY.

Wer für INWO/FAIRCONOMY werben möchte, kann dazu gerne einen unserer Banner nutzen und einen Link aufsetzen. Bitte dazu die Grafik auf dem eigenen Webspace ablegen, da sich die INWO-URL verändern könnte.