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Los geht´s!

Mitgliederversammlungen

Eine Möglichkeit, die INWO kennenzulernen, gibt es rund um die jährliche Mitgliederversammlung. Die MV 2017 findet am Wochenende 23./24. September in der Jugendherberge Bonn statt. Wie immer wird es ein interessantes Begleitprogramm geben.

INWO-Diskussionsveranstaltungen

Außerdem bieten wir in regelmäßigen Abständen Diskussionsveranstaltungen an.

Am Dienstag, den 28. März 2017 diskutieren wir in Dortmund über die Frage

Brauchen wir eine solidarische Bankenfinanzierung?

Bisher war die Haupteinnahmequelle der meisten Banken die sogenannte Zinsmarge, der Unterschied zwischen den Einnahmen aus Kreditzinsen und den Ausgaben für Guthabenzinsen. Da die Kreditzinsen seit Jahren stärker sinken als die Guthabenzinsen, sinkt auch die Marge der Banken. Zudem zahlen die Geschäftsbanken seit 2014 für überschüssige Reserven einen Negativzins an die Europäische Zentralbank.

Schon Karl Marx sprach vom „tendentiellen Fall der Profitrate“ und es ist auch logisch, dass in einer relativ „ausgewachsenen“ Wirtschaft die Möglichkeiten für besonders profitable Geschäfte nicht mehr so groß sind, wie sie das zum Beispiel nach den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs waren. Wenn die Zinsen niedrig sind und auch auf absehbare Zeit niedrig bleiben werden, müssen Banken entweder sehr stark ihre Kosten reduzieren, oder aber andere Einnahmefelder erschließen.

Viele Banken erhöhen nun die Gebühren für verschiedene Dienstleistungen, so zum Beispiel für die einzelne Überweisung, für die EC-Karte oder für die Kontoführung allgemein. Etliche Banken geben auch bereits den negativen Einlagenzins der EZB an Großkunden weiter. Einige wenige Banken, wie die Skatbank und die Raiffeisenbank Gmund, verlangen inzwischen auch von Privatkunden negative Einlagezinsen. Damit vergrößern sie zum einen direkt wieder ihre Zinsmarge, zum andern senden sie ihren Kunden das Signal, ihr Geld besser längerfristig oder anders anzulegen.

Die ökologisch und sozial orientierte GLS Bank geht mit dem im Dezember auf einer außerordentlichen Generalversammlung beschlossenen „GLS Beitrag“ einen ungewöhnlichen Weg, da unabhängig von der Inanspruchnahme der Bank-Dienstleistungen jetzt gilt: „ein Kunde, ein Beitrag“. Allerdings kritisieren einige Genossenschaftsmitglider, darunter Dirk Schumacher, dieses Modell als ungerecht. Sie würden eine Weitergabe der EZB-Negativzinsen an alle Kunden bevorzugen, da dies solidarischer und verursachergerechter wäre.

Über solche neuen Modelle der Bankenfinanzierung diskutieren

  • Falk Zientz (GLS Bank)
  • Dirk Schumacher (BGE-Kreise)
  • Beate Bockting (INWO e.V.)
  • N.N. (Sparkasse oder Volksbank Dortmund, angefragt)

am Dienstag, den 28. März um 19.00 Uhr in der Auslandsgesellschaft NRW, Steinstraße 48 in Dortmund, direkt am Dortmunder Hauptbahnhof. Der Eintritt ist frei.

 

 

Am 12. September 2016 gab es einen weiteren INWO-Vortragstermin:

Prof. Dr. Felix Fuders: Warum die Wirtschaftswissenschaft umdenken muss - ein Plädoyer für Negativzinsen, auch auf Bargeld

Die Wirkung der Zinsen wurde in der Vergangenheit missverstanden - mit schwerwiegenden Folgen. Die Wirtschaftswissenschaft muss nun rasch umdenken, um den Herausforderungen der aktuellen Lage unseres Finanz- und Wirtschaftssystems gewachsen zu sein.

Felix Fuders ist Professor für Volkswirtschaftslehre, insbesondere Mikroökonomie und Ökologische Ökonomie, an der Universidad Austral de Chile, Direktor SPRING Chile, Mitglied der Gesellschaft für Nachhaltigkeit und im Netzwerk für Nachhaltige Ökonomie, Berlin.

Der Vortrag wurde gefilmt. Außerdem bieten wir auch einen schriftlichen Kurzbericht.

 

Newsletter, Mailingliste, Seminare

Regelmäßige Informationen über die Arbeit, Aktionen & Erfolge der INWO bieten der Newsletter und die Zeitschrift FAIRCONOMY. Sie sind gut geeignet, um sich einen ersten Überblick zu verschaffen. Über Mailinglisten tauschen sich die aktiven Mitglieder aus. Vorträge und Seminare ermöglichen Weiterbildung für jeden Wissensstand.

Wir freuen uns über jede neue Unterstützerin und jeden neuen Unterstützer und laden herzlich zum Mitmachen ein!

10 gute Gründe Mitglied zu werden

Inhaltliche Gründe

Die Notwendigkeit von Geld- und Bodenreformen zur Überwindung gesellschaftlicher Krisensymptome ist offensichtlich.

  • Die Überwindung der exponentiellen Wachstumsdynamik im Geldwesen beruhigt und stabilisiert die Volkswirtschaft in vielen Bereichen.
  • Ein Ende der leistungslosen Umverteilung von den Arbeitenden zu den Besitzenden schafft Gerechtigkeit und soziale Sicherheit.
  • Die Überwindung von Inflation und Deflation schafft Grundlagen für eine dauerhaft stabile Entwicklung.
  • Der Boden gehört allen. Mit dem Prinzip "nutzen statt besitzen" bekommen alle Menschen entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten die Chance, den Boden zu nutzen. Die von den Nutzern gezahlten Pachten werden an alle Bürger verteilt.
  • Am Bedarf der Menschen, und nicht länger am Bedarf des Kapitals orientierte Volkswirtschaften ermöglichen ein friedliches Miteinander im Gemeinwesen, zwischen den Völkern und im Zusammenwirken von Mensch und Natur.

 

Organisatorische Gründe

So einleuchtend die Reformideen sind, so offensichtlich ist, dass sie sich in der gesellschaftlichen Diskussion bisher nicht behaupten konnten. Obwohl es mittlerweile zehntausende Menschen gibt, denen die Ideen vertraut sind und notwendig erscheinen, fehlen relevante Organisationen, die diese Einsicht professionell dokumentieren.

  • Eine große Mitgliederbasis dokumentiert die Ernsthaftigkeit unseres Anliegens und trägt dazu bei, als Gesprächspartner akzeptiert zu werden.
  • Die Zahl der Mitglieder beeinflusst unmittelbar die Präsenz und das Gewicht in den Medien und ermöglicht wirkungsvolle Lobbyarbeit.
  • Viele Mitglieder schaffen die Basis für professionelle Strukturen und professionelles Marketing und unterstreichen damit die Seriosität der Geld- und Bodenreform-Bewegung.
  • Ein starker, handlungsfähiger Verband ist notwendig, um jederzeit aktive Gruppen optimal unterstützen und betreuen und gleichzeitig Prominente, Multiplikatoren und Sponsoren ihren Bedürfnissen entsprechend einbinden zu können.
  • Ein finanzstarker Verband ermöglicht es, an Instituten und Hochschulen Studien anzuregen und in Auftrag geben zu können, die sich mit der Notwendigkeit unserer Anliegen befassen.

Durch Ihre Mitgliedschaft in der INWO helfen Sie mit, wichtige gesellschaftliche Entwicklungen voranzutreiben. Auch Spenden, Ihre aktive Mitarbeit und das Einbringen von "Know-how" helfen uns, die gesteckten Ziele zu erreichen.


Sollten Sie sich dafür entscheiden, Mitglied zu werden, können Sie unseren Aufnahmeantrag ausdrucken und ausgefüllt an die INWO senden.

Fördern und spenden

Unterstützen kann man die INWO natürlich auch durch Spenden oder als förderndes Mitglied, dazu einfach den Aufnahmeantrag herunter laden und abschicken. Die Mitgliedschaft ist schon ab nur einem Euro pro Monat möglich, ab zwei Euro inklusive Abo der vierteljährlichen Zeitschrift FAIRCONOMY.

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