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About Rent Grabbing - die Bedeutung ökonomischer Renten

Ökonomische Renten sind Erträge, denen keine Kosten gegenüberstehen – wenigstens einzelwirtschaftlich. Allerdings gibt es nichts umsonst. Irgendjemand wird immer belastet, und sei es durch Verzichtskosten. Das Muster: Gut organisierte Gruppen streichen die ökonomischen Renten ein, die Kosten werden auf schwach organisierte Gruppen abgewälzt. Unsere Eigentumsordnung leistet dem Vorschub. Sie differenziert nicht zwischen Eigentum, das auf Leistung gründet und solchem, das ursächlich auf Usurpation beruht.

Helmut Creutz

Schwerpunkt der Untersuchungen und Analysen von Helmut Creutz sind die Auswirkungen unseres heutigen Geldsystems auf die langfristigen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklungen, vor allem im Hinblick auf die ökologischen, ökonomischen und sozialen Folgen.

Lust auf neues Geld

Unsere Wirtschaft muss immer weiter wachsen, weil die „Finanzindustrie“ es verlangt. Zum Beispiel vermehrt der Zinseszins Guthaben und Schulden schneller als wir einen Luftballon aufblasen können. Deshalb müssen wir alle immer mehr arbeiten und bekommen immer weniger dafür. Nachdem die Staaten den Finanzsektor mit unserem Geld gerettet haben, sind sie hochverschuldet in der Hand der Gläubiger. Deshalb sind in unserem System immer wiederkehrende Krisen und Zusammenbrüche unvermeidlich.

Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung

Die Stiftung fördert die Wissenschaft auf dem Gebiet der Wirtschafts- und Sozialpolitik, insbesondere in bezug auf das überkommene Geldwesen und ein modernes Bodenrecht. Sie verbreitet die Ergebnisse ihrer Forschung durch Wort und Schrift. Sie unterstützt gleichgerichtete, als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen. ...

 

Die Stiftung gibt gemeinsam mit der Sozialwissenschaftlichen Gesellschaft die "Zeitschrift für Sozialökonomie heraus.

Christen für gerechte Wirtschaftsordnung e.V.

"Wir treten für eine gerechte Wirtschaftsordnung ein, die sich insbesondere derjenigen Güter annimmt, die allen Menschen gemeinsam gehören. Inanspruchnahme und Belastung der natürlichen Lebensgrundlagen, insbesondere der Bodenschätze und der Energiequellen, des Wassers und der Luft sollen im Steuerrecht berücksichtigt werden, statt Arbeit mit Abgaben zu belasten."

Seminar für freiheitliche Ordnung e.V.

Die Gründung des Seminars für freiheitliche Ordnung e.V. im Jahre 1957 geht auf einen Kreis von Persönlichkeiten zurück, denen die Erhaltung und Weiterentwicklung unserer freiheitlichen Gesellschaftsordnung am Herzen liegt. Das Seminar arbeitet auf überparteilicher und überkonfessioneller Ebene als unabhängige, freie Forschungs- und Bildungseinrichtung.

Das SffO gibt die Schriftenreihe "Fragen der Freiheit" heraus.

FÖS: Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft

Das „FÖS" wurde 1994 als gemeinnütziger Verein gegründet - damals unter dem Namen „Förderverein Ökologische Steuerreform". Seinerzeit lag der Schwerpunkt auf der Einführung einer Ökologischen Steuerreform in Deutschland, die 1998 erfolgreich eingeführt wurde.

Heute ist das FÖS über Deutschland und Europa hinaus in der weltweiten Debatte um alle marktwirtschaftlichen Klimainstrumente zu einer wichtigen und geachteten Stimme geworden.

attac

Seit etwa 10 Jahren gibt es attac. Die "Association pour une taxation des transactions financières pour l´aide aux citoyens", also "Vereinigung zur Besteuerung von Finanztransaktionen zum Wohl der Bürger" ist französischen Ursprungs, führt ihr erstes politisches Ziel im Namen und ist inzwischen zur weltweiten globalisierungskritischen Bewegung geworden. Dabei besteht attac aus einem Netzwerk von Gewerkschaften, Vereinen, Privatpersonen, .... Nur politische Parteien dürfen nicht "mitspielen". Da die Finanzmärkte und deren Regulierung eines der zentralen Themen der INWO wie von attac sind, ist die INWO als Organisation Mitglied bei attac.

 

Sozialwissenschaftliche Gesellschaft 1950 e.V.

Die Sozialwissenschaftliche Gesellschaft erforscht wissenschaftlich die ordnungspolitischen Grundlagen einer Gesellschaft, in der die Menschen in Würde, in Frieden und frei von Vorrechten leben und ihre Beziehungen in Freiheit und Gerechtigkeit gestalten können. Sie strebt eine sozial- und umweltverträgliche Marktwirtschaft sowie eine weitere Ausgestaltung des Rechtsstaats und der Demokratie an und tritt für die dazu notwendigen Reformen ein, zu denen eine Reform unserer heutigen Geld- und Bodenordnung gehört.

Die Sozialwissenschaftliche Gesellschaft veranstaltet jährlich die "Mündener Gespräche" und gibt gemeinsam mit der Stiftung für Reform der Geld- und Bodenordnung die "Zeitschrift für Sozialökonomie" heraus.

Unterguggenberger Institut Wörgl

Die Aufgaben des Unterguggenberger Institutes umfassen die Dokumentation, Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit zum Wörgler Freigeld-Experiment 1932/33 sowie zum Thema Komplementärwährungen heute. Dazu gehört auch die Begleitung und Vernetzung aktiver Projekte - weitere Informationen über Neues Geld auf www.neuesgeld.com.

Natürliche Wirtschaftsordnung e.V.

Der Förderverein Natürliche Wirtschaftsordnung e.V. unterstützt die Verbreitung der Idee einer natürlichen Wirtschaftsordnung. Dabei fördert er neben eigenen auch andere Projekte und Einrichtungen, die dieses Ziel teilen, wie z.B. die Herausgabe der Zeitschrift HUMANE WIRTSCHAFT, den Freiwirtschaftlichen Jugendverband e. V. mit der Silvio-Gesell-Tagungsstätte in Wuppertal, Veranstaltungen, Seminare, Publikationen usw.

MonNetA.org

Was sind Komplementärwährungen?

Jeder kennt Währungen wie Euros, Dollars oder Yen. Es gibt aber viel mehr Möglichkeiten, Güter und Leistungen auszutauschen, z.B. mit Regionalwährungen, Arbeitszeit-Konten und Bonus- oder Barter-Systemen. Komplementäre Währungen sind eine Vereinbarung einer Gemeinschaft, andere Tauschmittel zu akzeptieren als das allgemeingültige Geld. Diese neuen Tauschsysteme ersetzen die offizielle Währung nicht, sondern ergänzen sie. Deshalb heißen sie Komplementärwährungen."