Ziel erreicht und Grund zum Jubeln?

Die EZB hat den Leitzins auf 0,05% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,2 % gesenkt. Einige Beobachter und Kommentatoren meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Das Ziel unserer geldpolitischen Forderungen besteht in einer Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die Europäische Zentralbank die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr damit also keineswegs. [weiter]

Dienstag. 16. September 2014

Zuviel Geld auf der hohen Kante

Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat ermittelt, dass die liquiden Reserven der DAX-Konzerne im letzten Jahr um 9 % zugenommen haben. In vielen Konzernen übersteigen die "Reserven" die Summe der Investitionen, in manchen Konzernen um ein Vielfaches. Für DIE ZEIT ist dies eine Folge der Finanzkrise. Es ist eine weitgehend unterschätzte Bedrohung für unser Wirtschaftssystem und die Stabilität unserer Währung.[mehr]

KWW Samstag. 13. September 2014

Brauchen Banken eine Geldgebühr?

die Rede des EZB-Direktoriumsmitglieds Benoît Cœuré, die er am 9.9.2014 in Frankfurt am Main vor der Geldmarkt-Kontaktgruppe der EZB hielt, ist auch ein Erfolg und eine Ehrung der Arbeit vieler alter und junger Freiwirtschaftler. Cœuré erzählte vor rund 20 gewichtigen Vertretern großer europäischer Geschäftsbanken über die Idee Silvio Gesells.[mehr]

KWW Freitag. 05. September 2014

Sehr geehrter Herr Brichta,

in Ihrer aktuellen Kolumne beschreiben Sie, weshalb „Schuldenpolitiker niedrige Inflation blöd“ finden und warum auch EZB-Chef Mario Draghi wenig begeistert von der derzeitigen Preisstabilität ist. Dies wiederum finden Sie blöd und das freut uns.[mehr]

KWW Dienstag. 02. September 2014

Ursache und Wirkung

Die Linke Bundestagsabgeordnete Sabine Leidig kommentiert den Beginn der Degrowth-Konferenz in Leipzig in der Frankfurter Rundschau. Sie fordert eine Abkehr vom „Wachstumsmantra“ und erkennt die ungebremste Zunahme der Geldvermögen als einen entscheidenden Wachstumsmotor.[mehr]

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Die EZB senkt den Ein­la­ge­zins­satz un­ter 0%
Das selbstabwertende Geld (Handelsblatt),
Der Er­fin­der des Schrumpf­gel­des (FAZ)
Das Geld der Zukunft (Telepolis)
Hoch­zeit für Geld­ver­bes­se­rer

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