Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf 0,05% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,2 % gesenkt. Einige Beobachter meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Die geldpolitischen Forderungen der INWO schaffen die Grundlage für eine verteilungsneutrale Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die EZB die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr für das Geldsystem damit also keineswegs. [weiter]

KWW Mittwoch. 19. November 2014

Sehr geehrter Herr Winters,

als einer der wenigen Kommentatoren in der deutschen Medienlandschaft verzichten Sie in Ihrem Kommentar in der Rheinischen Post darauf, Negativzinsen als böse Machenschaft der Geschäftsbanken zu diffamieren. Angenehm sticht ihr Beitrag hervor, da Sie die ökonomisch notwendige Maßnahme der Zentralbank korrekt als Geldaufbewahrungsgebühr bezeichnen.[mehr]

KWW Freitag. 07. November 2014

Ach du liebe WELT…

möchte man schreien. Wie kann eine ganze Redaktion einer großen deutschen Tageszeitung so falsch liegen? „Eigentlich wollte EZB-Chef Draghi die Banken zur Vergabe von mehr Krediten zwingen. Doch nun trifft sein Zinsknüppel die deutschen Sparer. Erstmals erhebt eine Bank einen negativen Zins auf Guthaben“, titelt DIE WELT[mehr]

KWW Dienstag. 04. November 2014

Sehr geehrter Herr Ueckerseifer,

müssen Privatanleger bald fürs Sparen zahlen, werden Sie von Anne Schneider im WDR5 Wirtschaftsmagazin Profit vom 3.11.2014 gefragt. In Ihrer gewohnt sachlichen und verständlichen Weise berichten Sie den Hörern, dass eine kleine Direktbank in Thüringen, die Skatbank, von ihren Anlegern nun Zinsen für ihre Einlagen verlangt. Über den Hintergrund dieser Maßnahme stelle Sie leider nur Vermutungen an.[mehr]

KWW Dienstag. 28. Oktober 2014

Wozu brauchen Sie 2000 € Bargeld?

Für jeden EU-Bürger hat die EZB 2000 € in Bargeld gedruckt und in Umlauf gebracht. 2000 € für den deutschen Handwerker, für den portugiesischen Landwirt, für die irische Rentnerin, für die griechische Lehrerin und auch für jedes Kind in Europa. Ein kompletter Irrsinn, doch alle Ökonomen schweigen.[mehr]

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„Ne­ga­tiv­zin­sen“ auf Li­qui­di­tät bei der Skat­bank
Ein Nach­wort zur Re­de von Be­noît Cœuré
Negativzinsen »bald kei­ne Sel­ten­heit mehr« (Spiegel online)
Studie zur Ein­kom­mens- und Ver­mö­gens­ver­tei­lung (In­sti­tut für Ma­kro­öko­no­mie und Kon­junk­tur­for­schung)[zum Newsletter]