Die Nullzinsschranke durchbrechen!

Hohe Wachstumsraten sind in der „entwickelten“ Welt passé. Inzwischen schätzen Ökonomen das potentielle Wachstum in der  Eurozone auf unter ein Prozent. Bei dem Versuch, durch Zinssenkungen die Wirtschaft wieder anzukurbeln, stößt die Geldpolitik an ihre Grenzen. Vorteile einer weiteren Leitzinssenkung würden gegenwärtig durch Bargeldhortung konterkariert: Der Zero Lower Bound ist erreicht.

Statt aber weiterhin ein Wachstum zu beschwören, das nicht mehr kommen wird und aus ökologischen Gründen auch nicht mehr kommen sollte, könnten wir unser Geldsystem an die Situation anpassen. Dazu ist es notwendig, den Zero Lower Bound zu durchbrechen. Zukunftsweisende Top-Ökonomen und Notenbanker haben sich am 18. Mai in London zur Konferenz „Removing the Zero Lower Bound on Interest Rates“ getroffen, um die Möglichkeiten hierfür zu erörtern. Weitere Schritte auf dem Weg zu unserem Ziel.

KWW Montag. 24. August 2015

Sehr geehrter Roman Pletter,

in Ihrem Aufmacher »Mehr ist nicht!« im Wirtschaftsteil der ZEIT kritisieren Sie das Festhalten der Ökonomen an der Wachstumsdoktrin. Sie beschreiben überzeugend, dass es Unfug ist, in Anbetracht einer endlichen Welt und gesättigter Märkte, das Wohl der Gesellschaft zwingend an eine ewige Ausweitung der ökonomischen Leistung zu knüpfen. Leider macht Ihr Beitrag nur indirekt deutlich, warum dies so ist.[mehr]

KWW Montag. 17. August 2015

Liebe ZEIT-Wirtschaftsredakteure, liebe Experten der Bertelsmann-Stiftung,

„Die Zeit“- Pressehaus Hamburg (Wikipedia)

trotz guter wirtschaftlicher Gesamtlage wird die prekäre Lage einiger überschuldeter Kommunen immer schlimmer. Die Berichterstattung und eine Studie beschreiben die Auswirkungen, trennen jedoch nicht zwischen Ursachen und Folgen. Die über Jahrzehnte fälligen Ausgaben für Zins und Zinseszins bleiben ein Tabu. Warum ist das so?[mehr]

KWW Mittwoch. 12. August 2015

Gute Haushaltslage ist die Folge der niedrigen Zinsen,

schreibt das Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung (IWH). In einem kaum vorstellbaren Ausmaß profitieren die öffentlichen Haushalte von der Niedrigzinspolitik. Allein der durch die Griechenland-Krise erzeugte zusätzliche Druck auf die Finanzmärkte, erspart den deutschen Steuerzahlern Zinslasten von 25 Milliarden Euro pro Jahr.[mehr]

KWW Montag. 03. August 2015

Heuschrecken-Steuer

Linke Sozialdemokraten, Grüne und die Linkspartei greifen eine viel zu lange vernachlässigte Problematik auf: der Umgang mit dem Boden und seinen Erträgen.[mehr]

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