Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf 0,05% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,2 % gesenkt. Einige Beobachter meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Die geldpolitischen Forderungen der INWO schaffen die Grundlage für eine verteilungsneutrale Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die EZB die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr für das Geldsystem damit also keineswegs. [weiter]

KWW Dienstag. 21. April 2015

Sehr geehrte Frau Antje Höning,

im März veröffentlichten Sie in der Rheinischen Post einen Kommentar zur EZB-Gelddruckpolitik: »Subventionen für Sparkassen-Kunden?« Ihre Skepsis an der darin beschriebenen Idee der Sparkassen ist plausibel. Doch leider enthält Ihr Beitrag zwei - unter Ökonomen durchaus gängige - Denkfehler, die den Blick auf eine entscheidende Verbesserung der Geldpolitik verbauen.[mehr]

KWW Freitag. 17. April 2015

Zinszahlungen nützen nur den reichsten Menschen

Helmut Creutz

Die Kritik am Zins ist in linken Kreisen verpönt. Immer neue Schulden, Inflation und steigende Zinsen seien für die Mehrheit der Menschen kein Problem, lautet die Lebenslüge linker Ökonomie. Die Frankfurter Rundschau durchbricht die „Phalanx der Zinsverharmloser“, indem sie erneut den Geldanalytiker Helmut Creutz zu Wort kommen lässt.[mehr]

KWW Mittwoch. 15. April 2015

Liebes Team von "Wer Rettet Wen?"

Euch und Eure Arbeit schätze ich sehr und unterstütze sie gerne. Bitte erlaubt mir daher einen solidarisch-kritischen Kommentar zu Eurem Rundschreiben vom 15. April. Mit Verweis auf den geschätzten Joseph E. Stiglitz fordert Ihr einen Schuldenschnitt für Griechenland, »damit Kapitalismus funktioniert«. Damit konterkariert Ihr jedoch Euer gesamtes Projekt.[mehr]

KWW Freitag. 10. April 2015

Liebe Spiegel-online Redakteure,

Sie betiteln Ihren aktuellen Beitrag zur EZB-Geldpolitik mit »Niedrigzinsen kosten Privathaushalte 190 Milliarden«, erläutern darin jedoch, dass diese Aussage, über den Tellerand geschaut, Unsinn ist. Als "das deutsche Nachrichtenmagazin" könnten Sie fragwürdige dpa-Meldungen kritischer kommentieren.[mehr]

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The be­low-ze­ro lo­wer bound -- ei­ne Über­sicht vol­ler Ver­wei­se zur ak­tu­el­len Dis­kus­sion um ne­ga­ti­ve Zin­sen (auf Englisch)

US-Wirt­schaftspro­fes­sor emp­fiehlt der Schwei­zer Na­tio­nal­bank die Ein­füh­rung ei­ner Ge­bühr auf Bar­geld (im In­ter­view 17.02.2015 in "Fi­nanz und Wirt­schaft")

Ne­ga­ti­ve Ein­la­ge­zin­sen der Zen­tral­bank führen zur vermehrten Bar­geld­hal­tung/hortung?

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