Ziel erreicht und Grund zum Jubeln?

Die EZB hat den Leitzins auf 0,15% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,1 % gesenkt. Einige Beobachter und Kommentatoren meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Das Ziel unserer geldpolitischen Forderungen besteht in einer Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die Europäische Zentralbank die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr damit also keineswegs. [weiter]

KWW Dienstag. 12. August 2014

Noch reichere Reiche als vermutet

Die reichsten 0,1 % der US-Bevölkerung besitzen 23,5 % des Gesamtvermögens der Amerikaner, empört sich das Handelsblatt. Ein Teil dieses Reichtums wird sogar steuersparend versteckt, liest man dort. Wie die Bürger ganz alltäglich über Pacht, Mietkosten und Zinsen gemolken werden, wird dabei jedoch nicht thematisiert.[mehr]

KWW Montag. 11. August 2014

Der Kapitalismus geht in die nächste Runde

„Argentinien verklagt die USA vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag“, titelt Süddeutsche.de und beschreibt den bizarren Kampf des Kapitals um maximale Profite. Der Kampf gegen die Ausbeutung verlagert sich von der Produktion in die Gerichtssäle.[mehr]

KWW Dienstag. 22. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Jens Ulbrich,

als Bundesbank-Chefvolkswirt brauchen Sie nicht für höhere Tarifabschlüsse zu werben. Das Verdienst der Notenbank an höheren Lohnabschlüssen ist es allenfalls, durch die niedrige Inflation die Kreditkosten, und damit die Kapitalbelastung, minimiert zu haben. Die stetig rückläufigen Kapitalkosten schaffen in der Wirtschaft und bei den öffentlichen Arbeitgebern den notwendigen Spielraum für die durchaus notwendigen Lohnerhöhungen.[mehr]

KWW Freitag. 18. Juli 2014

Sehr geehrter Herr Bofinger,

„ins Knie geschossen“ habe sich Thomas Piketty bei seiner Kritik des Kapitalismus. Im SPIEGEL begründen Sie dies mit der Interpretation der vorliegenden Fakten. Ihrer Meinung nach liegt die Kapitalrendite seit 100 Jahren unter der realen Wachstumsrate, weshalb es das Umverteilungsproblem in der unterstellten Form nicht gäbe.[mehr]

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Die EZB senkt den Ein­la­ge­zins­satz un­ter 0%
Das selbstabwertende Geld (Handelsblatt),
Der Er­fin­der des Schrumpf­gel­des (FAZ)
Das Geld der Zukunft (Telepolis)
Hoch­zeit für Geld­ver­bes­se­rer

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