Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf 0,05% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,2 % gesenkt. Einige Beobachter meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Die geldpolitischen Forderungen der INWO schaffen die Grundlage für eine verteilungsneutrale Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die EZB die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr für das Geldsystem damit also keineswegs. [weiter]

KWW Samstag. 21. Februar 2015

WDR5 Georg Schramm bringt die Sache auf den Punkt

Georg Schramm 2006

Der Politische Aschermittwoch läuft zur Hochform auf. Aschermittwochs-Reden gibt es viele, Politiker in Bayern waren lange Zeit führend. Doch seit elf Jahren ist die Vorherrschafft gebrochen, dem kabarettistischen Aschermittwoch sei Dank. Außerparlamentarisch, parteifrei und gnadenlos analysieren Georg Schramm, Florian Schroeder, Sebastian Krämer, Max Uthoff und Timo Wopp die Lage der Nation. Georg Schramm beschreibt Zusammenhänge ohne die sont üblichen „linken“ Scheuklappen. Ein Fest für jeden klaren Denker. Unbeding anhören und weiterempfehlen.[mehr]

Walter Hanschitz Freitag. 13. Februar 2015

Bernard Maris - zum Tod eines „betroffenen“ Ökonomen

Beim Attentat auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ wurde auch der Ökonom, Journalist und Schriftsteller Bernard Maris getötet. Maris, Jahrgang 1946, gehörte zur Redaktion des Satireblattes und steuerte jede Woche als „Onkel Bernard“ eine Kolumne zu ökonomischen Themen bei. Außerdem war er Professor an der Universität Paris VIII und seit 2011 Mitglied des französischen Zentralbankrats! Eine bemerkenswerte Kombination, die ihn selbst amüsiert hat.[mehr]

KWW Mittwoch. 11. Februar 2015

Sehr geehrter Herr Gabor Steingart, (II)

das von Ihnen gezeichnete Handelsblatt Morningbriefing vom 10.2. enthält erneut schwerwiegende Denkfehler. Sie ignorieren die Bedeutung von Angebot und Nachfrage bei der Preisbildung für Geld und Sie unterstellen, dass der Anspruch auf ein leistungsloses Kapitaleinkommen relevant für die Stabilität der Märkte sei. Mit diesen unsinnigen Grundannahmen verliert die Berichterstattung der von Ihnen verantworteten Zeitung von vornherein die notwendige Objektivität.[mehr]

Tristan Abromeit Samstag. 07. Februar 2015

Sehr geehrter Herr Gabor Steingart,

am 4.2.2015 schrieben Sie im Handelsblatt Morning Briefing: Früher wurde man durchs Konsumieren arm, heute durchs Sparen. - Es ist nicht anzunehmen, dass Sie dies wirklich glauben. Es stellt sich daher die Frage, warum Sie dergleichen publizieren?[mehr]

FAIRCONOMY-Newsletter bestellen

Gegenposition zum OECD-Papier vom 9.12.2014 veröffentlicht!
„Ein Pro­zent hat mehr als der Rest der Welt" (Süddeutsche)
Ein­füh­rung von Ne­ga­tiv­zin­sen  = ei­nem mög­li­chen „spä­ten Tri­um­ph für Sil­vio Ge­sell"? (Capital 4.12.2014)
Eu­ro auf dem Weg zur Geld­hal­te­ge­bühr(Norbert Rost auf Tele­po­lis, 16.10.2014)

[zum Newsletter]