Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf 0,05% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,2 % gesenkt. Einige Beobachter meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Die geldpolitischen Forderungen der INWO schaffen die Grundlage für eine verteilungsneutrale Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die EZB die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr für das Geldsystem damit also keineswegs. [weiter]

KWW Dienstag. 14. Oktober 2014

Die Geldschöpfung der Banken - ein Verwirrspiel

Das Versagen unserer Geldordnung ist mittlerweile so offensichtlich und gewaltig, dass selbst Der Spiegel nicht mehr darum herum kommt, dies zu thematisieren. Es überrascht dabei nicht, dass der Bericht über eine "Geld-Alternative" widersprüchlich und irreführend ist. [mehr]

KWW Montag. 06. Oktober 2014

FAZ und Tagesschau verlieren den Überblick

Mit Verweis auf einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) behauptet tagesschau.de: „Die Banken wollen kein Geld mehr“. Und sogar die Zentralbank (EZB) habe den Einlagenzins auf minus 0,2 Prozent gesenkt, weil „auch sie kein Geld mehr“ will. Die Berichterstattung verheddert sich im Begriffswirrwarr. Es rächt sich, dass man den Geldbegriff immer neu definiert und immer flapsiger argumentiert.[mehr]

Dienstag. 16. September 2014

Zuviel Geld auf der hohen Kante

Die Unternehmensberatung Ernst & Young hat ermittelt, dass die liquiden Reserven der DAX-Konzerne im letzten Jahr um 9 % zugenommen haben. In vielen Konzernen übersteigen die "Reserven" die Summe der Investitionen, in manchen Konzernen um ein Vielfaches. Für DIE ZEIT ist dies eine Folge der Finanzkrise. Es ist eine weitgehend unterschätzte Bedrohung für unser Wirtschaftssystem und die Stabilität unserer Währung.[mehr]

KWW Samstag. 13. September 2014

Brauchen Banken eine Geldgebühr?

die Rede des EZB-Direktoriumsmitglieds Benoît Cœuré, die er am 9.9.2014 in Frankfurt am Main vor der Geldmarkt-Kontaktgruppe der EZB hielt, ist auch ein Erfolg und eine Ehrung der Arbeit vieler alter und junger Freiwirtschaftler. Cœuré erzählte vor rund 20 gewichtigen Vertretern großer europäischer Geschäftsbanken über die Idee Silvio Gesells.[mehr]

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