Die Europäische Zentralbank (EZB) hat den Leitzins auf 0,05% und den Einlagenzins der Geschäftsbanken bei der EZB auf minus 0,2 % gesenkt. Einige Beobachter meinen, dass damit die Ziele der INWO erreicht seien. Doch dem ist nicht so. Die geldpolitischen Forderungen der INWO schaffen die Grundlage für eine verteilungsneutrale Währung, die auch bei Wachstumsraten und Guthabenzinssätzen um null optimal funktioniert. Davon sind wir noch weit entfernt.

Im aktuellen Kampf gegen die Deflation erweitert die EZB die Geldmenge massiv und senkt die Leitzinsen. Sie hat damit den Spielraum ihrer Handlungsfähigkeit weitgehend ausgeschöpft, die gebotene Zinsspanne geopfert und ein enormes Inflationspotential aufgetürmt. Gebannt ist die Gefahr für das Geldsystem damit also keineswegs. [weiter]

KWW Dienstag. 28. Oktober 2014

Wozu brauchen Sie 2000 € Bargeld?

Für jeden EU-Bürger hat die EZB 2000 € in Bargeld gedruckt und in Umlauf gebracht. 2000 € für den deutschen Handwerker, für den portugiesischen Landwirt, für die irische Rentnerin, für die griechische Lehrerin und auch für jedes Kind in Europa. Ein kompletter Irrsinn, doch alle Ökonomen schweigen.[mehr]

KWW Samstag. 25. Oktober 2014

Sehr geehrter Michael Sauga,

auf neun Seiten beschreiben Sie im aktuellen SPIEGEL das "Zombie-System" des Kapitalismus. Ihr Beitrag enthält zahlreiche lesenswerte Fakten und Sie zitieren einige interessante Persönlichkeiten. Es ist daher bedauerlich, dass ihre Analyse immer dann, wenn es um das Verständnis des Geldsystems geht, schwammig und widersprüchlich wird.[mehr]

KWW Dienstag. 14. Oktober 2014

Die Geldschöpfung der Banken - ein Verwirrspiel

Das Versagen unserer Geldordnung ist mittlerweile so offensichtlich und gewaltig, dass selbst Der Spiegel nicht mehr darum herum kommt, dies zu thematisieren. Es überrascht dabei nicht, dass der Bericht über eine "Geld-Alternative" widersprüchlich und irreführend ist. [mehr]

KWW Montag. 06. Oktober 2014

FAZ und Tagesschau verlieren den Überblick

Mit Verweis auf einen Artikel der Frankfurter Allgemeinen (FAZ) behauptet tagesschau.de: „Die Banken wollen kein Geld mehr“. Und sogar die Zentralbank (EZB) habe den Einlagenzins auf minus 0,2 Prozent gesenkt, weil „auch sie kein Geld mehr“ will. Die Berichterstattung verheddert sich im Begriffswirrwarr. Es rächt sich, dass man den Geldbegriff immer neu definiert und immer flapsiger argumentiert.[mehr]

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